Eine Veranstaltung zu der jahrelangen Repression gegen linke AktivistInnen in Gießen und zum Machtmißbrauch in Robe und Uniform

Ihr macht eine Gedichtelesung … und landet im Polizeiknast mit dem Vorwurf, einen Brandanschlag versucht zu haben. Einen Brandsatz hat sich die Polizei selbst gebastelt.
Das glaubt niemand? – Die Polizeiakten selbst belegen es!
Aber das ist nur ein Fall: Verfolgung wegen Graffitis, die es nie gab. Gipsabdrücke von Schuhen des gewünschten Tatverdächtigen, die aber nicht am Tatort, sondern von der Polizei später selbst hergestellt wurden. Beweisvideos und -fotos verschwinden aus den Polizeizimmern, Falschaussagen werden gedeckt, Observationen verschwiegen, um Straftaten zu erfinden: Das Leben ist ein Bond-Film.
Ein erschreckender, zuweilen witziger und immer spannender Vortrag mit konkreten Fällen, Auszügen aus nichtöffentlichen Polizei- und Gerichtsakten – ein tiefer Blick hinter das Grauen von Polizei- und Justizalltag! Fast so spannend wie selbst Aktionen machen … Eine Mischung aus Enthüllung, Kriminalroman, Kino, Kabarett und Straftaten!
Eintritt natürlich frei!
Montag, 21. Januar 2008, 20:00 in Greifswald
im Klex, Lange Straße 14, 17489 Greifswald,
Sitzungssaal (1. Etage)
Eine gemeinsame Veranstaltung von:
Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Greifswald
arbeitskreis kritischer juristInnen (akj) Greifswald
Infoladen Zeitraffer
Mittwoch, 23. Januar 2008, 18:00 in Neubrandenburg
im Alternativen Jugendzentrum (AJZ),
Seestraße 12, 17033 Neubrandenburg
Eine gemeinsame Veranstaltung von:
Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Greifswald
Antifaschistische Offensive Neubrandenburg (aonb)
Infoladen Stunk
Mehr Infos zur Repression in Gießen unter www.projektwerkstatt.de/fiesetricks
Noch mehr Fälle und Hintergründe stehen im aktuellen Buch „Tatort Gutfleischstraße. Die fiesen Tricks von Polizei und Justiz“ – für 18 Euro im Großformat, Seitenhieb-Verlag: www.seitenhieb.info