Rote Hilfe solidarisch mit Castor-GegnerInnen

Neue Plakate und Aufkleber der Roten Hilfe e.V. mit dem Slogan „Wenn Repression dann Solidarität!“ fordern bereits vor der befürchteten Repression gegen Castor-GegnerInnen, die den Castor Transport Anfang November im Wendland blockieren wollen, zur Solidarität auf.

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Unter dem Stichwort „Castor“ kann auf ein Sonderkonto gespendet werden, um Anti-Castor-ProtestlerInnen, die von Repression betroffen sind, auch finanziell unter die Arme zu greifen.

Außerdem macht die Rote Hilfe aufmerksam auf die seit langem laufende Aussageverweigerungskampagne: „Bitte sagen Sie jetzt nichts!“. Keine Aussagen bei Polizei und Staatsanwaltschaft!
Die Staatsanwaltschaft „ermittelt“ derzeit gegen verschiedene Prominente, die einen Aufruf zum zivilen Ungehorsam unterzeichnet haben, den „Castor zu schottern“. Einige davon wurden bereits angeschrieben mit der Bitte Aussagen zu machen. Dies muss und braucht nicht befolgt werden, da dies keine Vorladungen sind – diese Bitten/Aufforderungen nicht rechtlich bindend sind.
Über 17.000 PolizistInnen werden im Wendland erwartet und sogar die Bundeswehr soll logistische Unterstützung geben. Da sich schon jetzt abzeichnet, dass der Zulauf zum Protest gegen den Atom-Transport massenhaft sein wird, befürchten AktivistInnen, dass die Staatsorgane mit massiven Repressionsmassnahmen antworten könnten.

Repression kostet Nerven, Strafverfahren kosten Geld! – Spendet auf das bundesweite Castor-Soli-Konto:

Rote Hilfe e.V.,
Konto-Nr: 19 11 00 – 462,
BLZ: 440 100 46,
Postbank Dortmund
IBAN: DE75 4401 0046 0191 1004 62
BIC: PBNKDEFF
Stichwort: „Castor“