Anquatschversuch durch den VS -Was tun?

Immer wieder werden Leute aus linken Zusammenhängen von
Mitarbeiter_innen des Inlandsgeheimdienstes ‚Verfassungsschutz‘ angesprochen, um diese für eine vermeintliche oder tatsächliche Zusammenarbeit zu gewinnen. Es werden oft finanzielle Mittel für eine Zusammenarbeit in Aussicht gestellt, oft aber auch einhergehend mit Drohungen, dass sie als VS dieses oder jenes (oft geht es um offene Strafverfahren) zu den Gunsten oder Ungunsten des Betroffenen beeinflussen könnten.
Anquatschversuche durch den Geheimdienst haben das primäre Ziel der Einschüchterung und Verunsicherung und deshalb sollten diese Vorfälle unbedingt anderen Genoss_innen mitgeteilt werden, damit durch solidarische Unterstützung der/des Betroffenen eine Einschüchterung ins Leere läuft.

Diese Gespräche finden meist in einem Umfeld statt, in dem der/die Betroffene sich normalerweise sicher fühlt. Klassischerweise wird an der Haustür geklingelt, aber es kam auch schon zu Anquatschversuchen am Arbeitsplatz, in der Uni, im Bus auf dem Weg zum Fussballtraining oder auch auf den Zug wartend an der Bahn-Station.

Anquatschversuche kommen also in der Regel unerwartet, da die Behörden es darauf anlegen, die Betroffenen zu überrumpeln und zu verunsichern. Umso wichtiger, sich gezielt auf einen möglichen Kontaktversuch vorzubereiten!

Deshalb gibt es nun einen neuen Flyer zum Thema Umgang mit Anquatschversuchen mit einigen Informationen und Tipps:

Hier als pdf-download und bei unseren Infotischen oder hier und da auch als Papierversion.