Aufregung in Potsdam…

In Potsdam is‘ was los. Ein Bewerber um ein Bundestagsmandat der LINKEN ist doch tatsächlich auch noch Mitglied in der Roten Hilfe.
Rote Hilfe? Das ist doch diese schlimme linksextreme Organisation, die immer die RAF verteidigt, und vom Verfassungschutz wird die doch auch beobachtet!
Und anstatt sich Einsichtig der Kritik zu beugen („Wie andere extremistische Gruppierungen versuche die Rote Hilfe, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu delegitimieren.“. und wie einst die SPDlerin Franziska Drohsel flugs aus der Roten Hilfe auszutreten, verteidigt er seine quasi terroristische Haltung auch noch…!

[…]Sie [die R.H.] sei ein Verein, der Linken bei rechtlichen Auseinandersetzungen helfe – etwa wenn junge Antifaschisten nach einer Blockade eines Naziaufmarsches strafrechtlich verfolgt würden, so der 26-Jährige. „Ich habe das noch nie in Anspruch nehmen müssen, bin aber gerne solidarisch und deswegen seit Jahren, wenn auch nur als Beitragszahler, Mitglied der Roten Hilfe.“ Müller kritisierte indes den Verfassungsschutz: In manchen Bundesländern stehe selbst die Linke unter Beobachtung dieser Behörde. „Das sagt nichts über die Beobachteten aus, sondern vielmehr über die Beobachter.“ Der Verfassungsschutz betreibe gezielt Politik gegen linke, demokratische Kräfte. Doch die gleiche Behörde unternehme nichts gegen Naziterroristen, die mordend durchs Land ziehen, so Müller in Anspielung auf Verfehlungen der Sicherheitsbehörden bei den Ermittlungen gegen den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU).

Fein! Das sehen wir ganz genau so!

Wer noch nicht Mitglied ist kann das gerne nachholen. Einen Antrag auf Mitgliedschaft zum ausfüllen und abschicken gibt es hier.

Jede Mitgliedschaft, jede Spende unterstützt Aktivist_innen! Seid solidarisch & werdet Mitglied!

PS: Einen weiterer Artikel dazu findet sich im Neuen Deutschland.