Allgemein

Neue Dokumente auf dieser Seite

Wir haben auf unserer Internetseite ein paar neue Dokumente hinterlegt, auf die wir euch an dieser Stelle freundlichst aufmerksam machen wollen:

Broschüre: 15 Jahre PKK-VerbotBroschüre von Azadí: 15 Jahre PKK-Verbot (pdf) [3 MB]

Diese Broschüre von Azadí und YEK KOM liefert eine umfassende Chronologie der politischen Verfolgung der kurdischen Bewegung in der BRD mittels des sog. PKK-Verbots. Außerdem enthält die Broschüre eine Liste der wegen PKK-Vorwurf Verhafteten und Verurteilten in den letzten 15 Jahren.

Auf die Seite gestellt haben wir auch alle bisherigen Kampagnenzeitungen zum mg-Prozeß in Berlin:

Ausgabe Kampagnenzeitung zum Prozeß gegen Axel, Oliver und Florian (sog. mg-Verfahren)

Das Ende einer Dienstfahrt – Ausgabe Nr. 1 [970 KB]

Das Ende einer Dienstfahrt – Ausgabe Nr. 2 [1,67 MB]

Das Ende einer Dienstfahrt – Ausgabe Nr. 3 [2,5 MB]

Das Ende einer Dienstfahrt – Ausgabe Nr. 4 [950 KB]

Außerdem haben wir zwei aktuelle Rote Hilfe Anzeigen auf die Seite gestellt:

rh-anzeige_mumia-notfallprotest1
RH-Anzeige Mumia Notfallprotest

rh-anzeige 129a-broschuere
RH-Anzeige 129a-Broschüre

Und zu guter letzt findet ihr noch drei Videos zum Thema Antirepression:

Die richtige Einstellung von scp auf Vimeo.

Video: „Die richtige Einstellung“
Ein Film über ein §129a-Verfahren. Lose inspiriert vom Staatsschutz-Verfahren gegen die angeblichen Mitglieder der „militanten gruppe (mg)“ aus Berlin. Hier wird auch noch einmal sehr gut dargestellt, wie Aussageverweigerung in der Praxis aussehen sollte.

Video: „Demo-Vorbereitungs-Film“
Ein Film von Troll-TV mit grundsätzlichen Tipps für das Verhalten auf Demonstrationen und bei Festnahmen.

Video: „From Death Row, Mumia Abu Jamal“ (in drei Teilen, in englisch)
Ein kurzer Film vom Partisan Defense Comittee über Mumia Abu-Jamal (auf Youtube in drei Teilen).

Wir hoffen, die neuen Dokumente werden von euch rege genutzt. Es lohnt sich immer mal wieder, in die Rubriken Termine, Dokumente und Austauschanzeigen zu schauen. :)

Sommerloch vorbei: Viele neue Termine!

Wir wollen euch auf neue Termine hinweisen. Wir werden den Terminkalender in den kommenden Wochen noch weiter ergänzen. Es lohnt sich also, beim Besuch unserer Seite ab und zu in die Terminleiste zu schauen: http://rotehilfegreifswald.blogsport.de/termine/

Blogcounter eingerichtet

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Kurzer Hinweis in eigener Sache:

Wir haben heute für unseren Blog einen Zugriffszähler bei blogcounter.de eingerichtet. Ihr könnt die aktuellen Zugriffszahlen auf unserer Startseite finden, direkt unter den Linkbannern. (Siehe Bild)

Das Ganze ist nur als kleine Info gedacht – wir wollen nicht in den Wettbewerb um die meistbesuchteste Seite einsteigen. Denn wichtiger als Mouseclicks sind und bleiben die Inhalte.

Und für die StatistikerInnen unter euch: Dies ist unser 138. Beitrag auf dieser Seite. Das sind seit 31.12.2007 im Schnitt 3,7 Beiträge pro Woche. :)

Anzeigenvorlagen zu unserer Aussageverweigerungsbroschüre

Seit September 2007 gibt es die Rote Hilfe Broschüre zur Aussageverweigerung. Sie soll allen ein sinnvoller roter Leitfaden sein, im Umgang mit Polizei und staatlichen Repressionsorganen. Zu oft haben wir es als Rote Hilfe erlebt, daß AktivistInnen – teils aus purer Unkenntnis, teils um vermeintlich „bequemer“ aus der unangenehmen Situation zu kommen – Aussagen oder Einlassungen gemacht haben, die ihnen und anderen später dann vor die Füße gefallen sind. Auch heute noch ist – trotz aller neuen Technik, die uns CSI und andere Krimiserien wöchentlich vorführen – der sog. „Personalbeweis“, sprich Geständnis, immer noch eines der wichtigsten kriminalistischen Mittel, um jemanden einer Straftat zu überführen. Das sollte immer im Hinterkopf behalten werden.

Mittlerweile ist die erste Auflage unserer Broschüre fast vergriffen, Ansporn genug für die Rote Hilfe, demnächst eine neue unveränderte Auflage zu drucken.

Die Broschüre gibt es weiterhin kostenlos bei euren Roten Hilfe Ortsgruppen sowie dem Literaturvertrieb der Roten Hilfe. Wenn ihr uns bei der Verbreitung der Broschüre unterstützen wollt, könnt ihr z.B. die folgenden neuen Anzeigenvorlagen in euren Flugblättern, Fanzines oder Zeitschriften abdrucken oder die Broschüre als pdf auf euren Internetblogs oder Homepages verlinken. Ihr könnt natürlich auch (mehrere) Broschüren bei uns bestellen, um sie auf eurem Gruppentreffen, eurer Gewerkschafts- oder Parteiversammlung oder auf der nächsten Demo zu verteilen. – Dank dafür schon mal im voraus!

Anzeige Aussageverweigerungsbroschuere drittelhoch
RoteHilfeAnzeige Aussageverweigerungsbroschüre drittelhoch
Anzeige Aussageverweigerungsbroschuere quer
RoteHilfeAnzeige Aussageverweigerungsbroschüre quer
Anzeige Aussageverweigerungsbroschuere viertelhoch
RoteHilfeAnzeige Aussageverweigerungsbroschüre viertelhoch
Anzeige Aussageverweigerungsbroschuere zweidrittelquer
RoteHilfeAnzeige Aussageverweigerungsbroschüre zweidrittelquer
Anzeige Aussageverweigerungsbroschuere zentral
RoteHilfeAnzeige Aussageverweigerungsbroschüre zentral

2008: Vorwärts und nicht vergessen…

Wir wünschen allen Roten HelferInnen ein erfolgreiches 2008!

Hiermit möchte wir auch ganz offiziell unseren Ortsgruppen-Weblog eröffnen. Ihr werdet hier regelmäßig Informationen von der Roten Hilfe erhalten. Wir denken, daß das Medium Weblog für unsere Öffentlichkeitsarbeit optimal geeignet ist. Über Verbesserungsvorschläge und v.a. auch Verlinkungen freuen wir uns natürlich. Einen Newsletter wollen wir euch Anfang des Jahres auch anbieten, in den ihr euch dann eintragen könnt, um keinen unserer Termine (mehr) zu verpassen.

Unseren diesjährigen Sylvestergruß wollen wir diesmal mit einem Foto der Rote Hilfe Pioniere aus Dresden und Plauen überbringen. Denn damals wie heute ist Solidarität unter den linken und progressiven Kräften notwendig, um sich politisch wie juristisch gegen die Repressionspolitik des bürgerlichen Staates zu erwehren. Wir wollen das kommende Jahr 2008 auch dafür nutzen, durch mehrere Veranstaltungen in Greifswald die Geschichte der Roten Hilfe in der Weimarer Republik näher zu beleuchten.

Zu den RH-Pionieren ein paar kurze Infos:
Im Mai 1931 gründete die Rote Hilfe Deutschlands (RHD) den eigenen Jugendverband „Rote Hilfe Pioniere“ (RH-Pioniere), um so auch den jüngsten Mitgliedern eine eigene Plattform zu geben für ihre Rote Hilfe Arbeit. Die RH-Pioniere organisierten fortan eigene Spendensammlungen und Solidaritätsaktionen für politische Gefangene und gegen die Klassenjustiz. Die RH-Pioniere erfaßten die 10-13-Jährigen, und die zeitgleich gegründete RH-Jugend die 14-23-Jährigen, wobei es den älteren Jugendlichen auch freigestellt blieb, sich gleich einer der Ortsgruppen der RHD anzuschließen. Die Pioniere und Jugendlichen zahlten einen monatlichen Mitgliedsbeitrag von 10 Pfennigen und erhielten eigene Mitgliedsbücher. Als zentrale Pionierzeitung, die auch von den Roten Jungpionieren der KPD, den Pionieren der Internationalen Arbeiterhilfe (IAH) und anderen Kindergruppen vertrieben wurde, diente „Die Trommel“. Außer in Bayern, wo Gesetze die politische Organisierung von Kindern verboten, gab es in allen Bezirken der Roten Hilfe Pionierabteilungen. Im Mai 1932 gehörten reichsweit 3.466 v.a. Proletarierkinder den 153 RH-Pioniergruppen an. Bis Ende 1932 wuchs die Mitgliedszahl auf rund 6.000. Wie alle proletarischen Organisationen wurden auch die Pioniergruppen der RHD 1933 nach der Machtübertragung an die Nazis verboten.

Rote Hilfe Pioniere Dresden-Plauen (wahrscheinlich 1931/1932)

Solidarität hilft siegen!

Noch ein paar Tage Geduld bitte!

Wie Du siehst, sind wir noch ein bißchen am Werkeln hier. Eröffnet wird unsere Seite pünktlich zu Silvester 2007/2008. Bis dahin noch ein wenig Geduld!
Du kannst Dir aber schon mal unsere bisherige Arbeit hier anschauen. Wir hoffen, es gefällt!

Solidarität Schwerin 2. Juni 2007

Flyer Schwerin Soli 2. Juni 2007
Flyer Schwerin Soli 2. Juni 2007 (jpeg)

Am 2. Juni 2007 wollten Nazis zeitgleich zur Rostocker G8-Großdemonstration in Schwerin aufmarschieren. Ein antifaschistisches Bündnis hatte daher zu einer angemeldeten Gegendemonstration nach Schwerin aufgerufen.
Wenige Stunden vor der geplanten Antifa-Demonstration wurde diese durch das Bundesverfassungsgericht verboten. Etwa 160 Antifas, die in Unkenntnis der kurzfristigen Verfassungsgerichtsentscheidung am Schweriner Bahnhof ankamen, wurden von der Polizei massiv drangsaliert: Sie wurden gleich aus dem Bahnhof heraus auf dem Bahnhofsvorplatz zusammengepfercht und als “nichtgenehmigte Versammlung” eingekesselt. Im Anschluß ging es dann für mehrere Stunden in den Gewahrsam in zwei sehr unwirtliche Schweriner Gefangenensammelstellen.
Etwa 60 der eingekesselten und ingewahrsamgenommenen GenossInnen haben sich zusammengetan und wollen nun gemeinsam juristisch gegen die Einkesselung und den Ingewahrsam klagen. Für diese Verwaltungsklagen wird noch Geld benötigt. Wir haben als Rote Hilfe zu diesem Zwecke ein Sonderkonto eingerichtet.

Rote Hilfe Greifswald
Konto 400 723 83 07
BLZ 430 609 67, GLS-Bank
Stichwort: 2.6. Schwerin

Dank an dieser Stelle dem Kollektiv Café Libertad aus Hamburg für die finanzielle Unterstützung bei der Produktion des Flyers!

Nachtrag November 2007: Mittlerweile haben 2 GenossInnen aus Hamburg exemplarisch für alle Betroffenen eine Klage gegen die Einkesselung und die Ingewahrsamnahme eingereicht. Ihr könnt dieses sinnvolle juristische Vorgehen gegen die Polizeimaßnahmen konkret durch Spenden unterstützen.